Meine Abenteuer mit der lautlosen Mobilität

Vom Ijsselmeer ins Ruhrgebiet

Nach einem tollen Segelwochenende ging es am Sonntagabend wieder heim.

Wir wußten ja, dass die Route über die N302 für den Rückweg gesperrt war, von daher war ich froh, dass wir trotz Vollladung schon in Lelystad nochmal nachladen wollten.

Also entspannt, mit Klima und sportlicher Fahrweise 😉 über den Markermeerdeich. Ja, auch mit einem City-BEV kann man bei rund 100 kmh/h locker überholen…

In Lelystad angekommen, war ja bekannt wo die Ladestation war, von daher ging es recht einfach. Leider wurde aus dem geplanten Einkauf beim Jumbo nicht, weil wir uns beim Kibbelingessen zu lange aufgehalten hatten und der Laden schon zu war.

Aber kein Problem, durch den vollen Akku war der Ladevorgang nach 8 min wieder vorbei und wir konnten weiterfahren.

Dann die nächste Ladestation im Navi eingegeben, es war wieder hinter Appeldoorn, aber diesmal halt Richtung Süden.
Das Navi kannte die Sperre schon und deswegen sind wir etwas anders gefahren als auf der Hinfahrt und die Strecke war etwas länger als am Freitag.

Aber alles kein Problem, wir sind mit 15% Rest im Akku in Appeldoorn angekommen, diesmal waren beide Säulen frei und wir konnten uns anschließen.
Entspannt in die Tanke, diesmal eine Texaco, wo man auch für die Toilette einen Bon zurückbekam. Leider galten die von der Shell am Freitag hier nicht. Dann doch lieber das System aus Deutschland.

Nach ca. 30 min war der Akku wieder voll und es ging weiter nach Hamminkeln.

Dort hatte leider der Bäcker zu, deswegen mußten wir uns surfend auf die Terrasse setzen. Gottseidank war das Wetter noch schön.

Danach ging es ganz entspannt wieder über A3 und A516 nach Mülheim, Martin wieder bei seinem Auto absetzen. Sachen ausladen und nach Hause fahren.

Gegen 22:00 bin ich dann schlußendlich in Essen angekommen und der Wagen durfte entspannt in die Garage und nochmal Elektronen schlabbern…

Die Fahrt dauerte mit Ladepausen und Gepäck umladen 4,5h und hat 3,40€ gekostet.

Mein Fazit zu der Reise.

Kann man machen, muss man aber nicht…;-)
Es war überraschen entspannt zu fahren, auch die Situation an den Säulen war bis auf das eine Mal sehr entspannt.
Allerdings waren die Sprünge zwischen den Stationen schon etwas an der Grenze, denn mit hügeligerem Gelände oder eine defekten Station wären wir wahrscheinlich aufgeschmissen gewesen. Viel mehr als 10-15% war vor dem jeweiligen Laden nicht mehr im Akku und das hätte wahrscheinlich nicht mehr gereicht, um eine alternative Ladestionen zu erreichen.

Wenn es den Ion mit einem Akku gäbe, der auch im echten Leben 150 km hergibt, wäre es ein ganz tolles Auto, mit dem man auch längere Strecken problemlos fahren kann. Sollte es in Zukunft nicht nur eine, sondern gleich mehrere Stationen an einer Stelle geben, dann funktioniert es auch mit dem aktuellen Akku.
Da muss man Fastned ganz klar hervorheben, die Stationen die sie bauen haben immer mindestens zwei, mittlerweile sogar vier Stationen, von daher kann bei einem Defekt doch geladen werden, was bei den meisten einsamen Stationen problematisch sein kann.

Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, die ich aber auch nicht häufiger als ein/zweimal im Jahr haben muss…

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Thema von Anders Norén

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