Meine Abenteuer mit der lautlosen Mobilität

Überführungsfahrt…

Nach einigem Hin und Her habe ich schlußendlich einen Termin für den Austausch meines Ions gegen eine neue Renault Zoe bekommen.

Frohen Mutes habe ich etwas früher Feierabend gemacht und bin Richtung Rheda-Wiedenbrück aufgebrochen.

Vorher schön geplant, mit Hilfe von goingelectric.de, dem dortigen Routenplaner, der ChargEV App auf dem Handy und den Apps von moovility und Maingau.

Als Ladestopp hatte ich mir die Rastätte Rhynern Süd auf der A2 ausgesucht. In allen o.g. Apps wurde sie als funktionstüchtig beschrieben.

Also entspannt auf die Autobahn Richtung Dortmund. Auf Grund der Verkehrslage ging es es nicht über die A40 durch Dortmund, sondern über die A448, die A45 und die A1 um Bochum und Dortmund herum.
Sollte ja auch kein Problem sein, denn 76km schafft der Drilling locker.

Komme an der Raststätte an, Säule gefunden, alle Leuchten leuchten, angeschlossen, App gestartet, Fehlermeldung. Säule antwortet nicht.

Juhu, ich stehe auf der A2 an der Raststätte mit 12km Rest und die Säule reagiert nicht! Das klassische Problem, was einem Leute, die keine EV mögen immer wieder aufs Brot schmieren. Super Sache.

Mit Innogy telefoniert, die Säule ist auch für die nicht erreichbar, also irgendwie weiter.

In die ChargEV App geschaut, wo denn der nächste Schnelllader ist.

In 11km in Hamm-Üntrop am Autohof ist ein Allego Ladepark. Dort habe ich schon auf der Rückfahrt bei der Abholung geladen. Frage ist nun, komme ich mit 12km angezeigter Restreichweite dort an. Ich wußte, dass ich bei keinen angezeigten Kilometern noch 10% im Akku habe, also sollte es gehen. Also abgestöpselt und losgefahren.

Die Kilometer schmolzen vor sich hin, am Ende bin ich mit am Lader angezeigten 5% und ohne Restreichweitenanzeige dort angekommen.
Ja, am Ende hat es funktioniert, aber das kann nicht die Lösung sein.
Spätestens da war mir klar, dass ich froh war, dass die Zoe mindestens 200-300km Reichweite haben wird.

Nachdem der Akku voll war, bin ich direkt und ohne Umwege nach Rheda gefahren und habe die Zoe abgeholt. Ein ganz anderes Fahren.

Die Rückfahrt war unspektakulär, bin nach 130km mit 90km Rest in Essen angekommen und dann erstmal auf eine Halloweenparty im Irish Pub gegangen.

Mein Fazit, wenn man wirklich nur kurze Strecken fährt und für die Längeren noch eine Alternative vorhanden ist, funktioniert der Ion problemlos. Auch die Schnellladefunktion, mit der man innerhalb von 20min wieder auf 80% ist super. Nur ist die Reichweite am Ende einfach leider viel zu gering, wenn die o.g. Alternative nicht vorhanden ist. Der Wagen mit echten 150km inkl. Klima und Heizung wäre immer eine Empfehlung, leider sind es im Alltag zwischen 60 und 100km und das ist mir persönlich doch zu wenig…

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Thema von Anders Norén

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